Radiologie
Friedrichshafen

CT Knochenbruch / Fraktur

Spezielle Informationen zu dieser Untersuchung

Insbesondere nach komplizierten Knochenbrüchen kann die Computertomographie mit sehr engen Schnittbildern, die mittels Computer nachberechnet werden können, ein dreidimensionales Bild der Knochenfragmente liefern und somit dem Chirurgen ein wesentlich besseres Bild des Frakturzustandes geben und damit auch entscheidend die Therapie beeinflussen.

Bei der Computertomographie findet ein "Schichtröntgen" der Knochenfragmente statt. Es ist nötig, eine Serie von Bilder anzufertigen.

Sie werden mit einer bewegten Liege durch den CT-Ring gefahren. Keine Angst, das alles ist für Sie völlig ungefährlich. Mittels einer Röntgenröhre und Blenden wird ein schmaler Röntgenstrahl (Fächerstrahl) erzeugt. Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z. B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt.     

Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und einem Computer zur Auswertung weiterleiten.

Im Anschluss daran dreht sich die Röntgenröhre samt gegenüberliegender Detektoren geringfügig um den Patienten weiter. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich. Auf diese Weise werden verschiedene Ansichten derselben Schicht erzeugt und im Computer zu einem Graustufenbild umgerechnet. Dieses Bild kann auf einem Bildschirm oder auf einem Röntgenfilm betrachtet und ausgewertet werden.