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Radiologie
Friedrichshafen

CT Kopf

Spezielle Informationen zu dieser Untersuchung

Die Computertomographie des Schädels und Gehirns ist eine wichtige Methode bei Verdacht auf Schlaganfall und nach Kopfverletzungen, da sie eine eventuelle Hirnblutung schnell und sicher ausschließen kann, was wiederum für die weitere Therapie entscheidend ist. Auch bei knöchernen Veränderungen des Schädels und zum Nachweis von Frakturen von Schädel, Schädelbasis und Gesichtsschädel ist die CT sehr hilfreich.

Vor Operationen im Bereich der Nasennebenhöhlen oder des Mittelohres wird gewöhnlich eine Computertomographie zur exakten Planung des Vorgehens gefordert.

Bei der Computertomographie findet ein „Schichtröntgen“ des Kopfes statt. Es ist nötig, eine Serie von Bilder anzufertigen.

Sie werden mit einer bewegten Liege durch den CT-Ring gefahren. Keine Angst, das alles ist für Sie völlig ungefährlich. Mittels einer Röntgenröhre und Blenden wird ein schmaler Röntgenstrahl (Fächerstrahl) erzeugt. Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z. B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt.

Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und einem Computer zur Auswertung weiterleiten.

Im Anschluss daran dreht sich die Röntgenröhre samt gegenüberliegender Detektoren geringfügig um den Patienten weiter. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich. Auf diese Weise werden verschiedene Ansichten derselben Schicht erzeugt und im Computer zu einem Graustufenbild umgerechnet. Dieses Bild kann auf einem Bildschirm oder auf einem Röntgenfilm betrachtet und ausgewertet werden.